Seifenblasen

Kurzbeschreibung: Tolle Seifenblasen selber machen

Dauer: eine Sippenstunde

Alter: 10-14

Gruppengröße: egal

Ort: eigentlich egal, eher draußen

Material: siehe Unten

 

Durchführung:

 

Erst einmal brauchen wir eine geeignete Flüssigkeit aus der wir Seifenblasen pusten können.

 

Möglichkeit Nr.1:

  • 1 Liter Wasser, am besten destilliertes
  • 70 ml Joy (das ist ein Spülmittel, das es nur im Amerika gibt. Vielleicht kommt ihr selbst oder Freunde oder Verwandte demnächst einmal nach Amerika - dann JOY mitbringen lassen!)
  • 8 ml fettfreies Glyzerin (aus der Hobbythek)

Unter Umständen können 40g Puderzucker die Wirkung etwas verbessern. Am besten wirkt die Seifenblasenlauge, wenn ihr sie einen halben, besser noch einen ganzen Tag offen stehen lasst.

 

Möglichkeit Nr.2  - für alle die nicht mal eben nach Amerika kommen : )

  • 75 g Zucker
  • ½ Liter Wasser
  • 375 ml Neutralseife
  • 13 g Tapetenkleister
  • 4,5 Liter warmes Wasser
  • 1 Nacht Zeit

Den Zucker in ½ Liter Wasser auslösen. Neutralseife und Tapetenkleister darunter mischen und dann in 4,5 Liter warmes Wasser rühren. Das Ganze eine Nacht lang stehen lassen.

 

Das Gestell

Aber die Flüssigkeit allein macht ja noch keine Seifenblasen, da war doch noch was – achja ein Gestell…

So ein Gestell läst sich sehr leicht selber bauen.

Zunächst benötigt ihr einen ausreichend starken Draht. Für die Gestelle eignen sich Schweißdraht oder ein Drahtkleiderbügel, den ihr öffnet. Bereits kreisförmig gebogene Drahtringe gibt es im Gartenfachhandel, wo mit Kunststoff überzogene Ringe als Rankhilfen für Tomaten u.ä. angeboten werden. Diesen Draht überzieht ihr mit einem langen schlauchförmigen Schnürsenkel. Der Schnürsenkel saugt sich mit der Seifenblasenlauge voll, ohne ihn würde an dem einfachen Ring nicht genügend Lauge für richtig große Seifenblasen haften bleiben. Der Draht wird kreisrund zusammengebogen, die Enden des Schnürsenkels mit Nähzwirn zusammengewickelt oder -genäht, und das Ganze an einem Stab oder Stock befestigt. Fertig ist das Seifenblasengestell. Wichtig ist, dass die Innenseite des Ringes, wo die Seifenmembran auf den Ring trifft, lückenlos mit Baumwollmaterial überzogen ist, und so keine Schwachstelle entstehen kann.