
Kurzbeschreibung: Auf der "Spur" der Tiere im Wald
Dauer: eine Sippenstunde
Alter: egal
Gruppengröße: unbeschränkt
Ort: draußen
Material:
- Geräuschmemory (Filmdosen; immer zwei mit dem gleichen Gegenstand gefüllt)
- Dosen gefüllt mit verschiedenen Gerüchen (z.B. Douglasiennadeln, Kiefernnadeln, Laub, Erde, Maggikraut,...)
- bunte Zahnstocher (je 15 blaue, rote, grüne, dunkelbraune, naturfarbene, gelbe)
- Hochsitz
Durchführung:
Unternehmt eine kleine Waldwanderung, sucht auf eurem Weg nach Spuren, die Tiere hinterlassen (Fraß, Kot, Abdrücke, Schlafstätten, Wechsel). Zwischendurch spielt ihr dann ein paar von den Spielen.
- Es gibt viele Tiere die sich mit Hilfe ihres Gehörs orientieren, wie könne wir Menschen hören? Spielt das Geräuschememory, jeder soll ein oder zwei Paare finden.
- Andere Tiere haben einen besonders ausgeprägten Riechkolben. Testet euren Geruchssinn mit den vorbereiteten Dosen.
- Kleine Tiere haben viele Feinde. Wie schützen diese sich davor gefressen zu werden? An Hand des Zahnstocherspiels kann man dieses kennen lernen. Grenzt ein Spielfeld auf einer dichten Wiese von circa 6 mal 6 Metern ab. Der Spielleiter verstreut nun über das ganze Spielfeld die Zahnstocher. Nun müssen alle Sipplinge die Vögel sind auf die Jagd nach Insekten(die Zahnstocher) gehen. Wer findet am meisten und bekommt seine Küken satt? Welche Zahnstocher wurden kaum gefunden? Woran liegt das? Richtig Insekten tarnen sich, braune und grüne werden fast gar nicht gefunden, dafür sicherlich alle gelben und roten und blauen.
- Bei "Tiere und Wald" kommt ja auch immer wieder die Frage nach dem Förster, warum der denn auf Jagd geht. Ganz einfach. Da das Wild keine natürlichen Feinde mehr wie den Wolf hat, muss der Mensch diese Aufgabe übernehmen. Welche Tiere jagt der Wolf am meisten? Richtig die Kranken, die Alten und die ganz Jungen, Unerfahrenen. Folglich jagt der Mensch ebenso, um eine möglichst naturnahe Population zu erhalten. Beim nächsten Spiel kann man mal sehen, wie schwierig es ist, die Tiere im Wald zu entdecken. Einer steigt auf den Hochsitz, hält sich die Augen zu und alle anderen gehen 50 Schritte vom Hochsitz weg und suchen sich dort ein „Versteck“. Die Jagd beginnt. Findet der Jäger auf dem Hochsitz alle Tiere (er ruft die entdeckten bei Namen)?
Viel Spaß bei diesem kleine Erlebnisspatziergang!

